{"id":375,"date":"2026-07-27T12:56:35","date_gmt":"2026-07-27T12:56:35","guid":{"rendered":"https:\/\/ohgv-biedenkopf.de\/?page_id=375"},"modified":"2026-07-27T12:57:08","modified_gmt":"2026-07-27T12:57:08","slug":"reinhold-fuhr","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ohgv-biedenkopf.de\/en\/reinhold-fuhr\/","title":{"rendered":"Reinhold Fuhr"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"wp-block-heading alignfull has-tertiary-background-color has-background\">Reinhold Fuhr<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"676\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/ohgv-biedenkopf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/WhatsApp-Image-2026-07-19-at-19.04.56-676x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-347\" style=\"width:415px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/ohgv-biedenkopf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/WhatsApp-Image-2026-07-19-at-19.04.56-676x1024.jpeg 676w, https:\/\/ohgv-biedenkopf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/WhatsApp-Image-2026-07-19-at-19.04.56-198x300.jpeg 198w, https:\/\/ohgv-biedenkopf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/WhatsApp-Image-2026-07-19-at-19.04.56-768x1164.jpeg 768w, https:\/\/ohgv-biedenkopf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/WhatsApp-Image-2026-07-19-at-19.04.56-1014x1536.jpeg 1014w, https:\/\/ohgv-biedenkopf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/WhatsApp-Image-2026-07-19-at-19.04.56-8x12.jpeg 8w, https:\/\/ohgv-biedenkopf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/WhatsApp-Image-2026-07-19-at-19.04.56.jpeg 1134w\" sizes=\"auto, (max-width: 676px) 100vw, 676px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Reinhold Fuhr. Das Bild wurde uns vom Hinterl\u00e4nder Geschichtsverein digital zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Reinhold Fuhr wurde am&nbsp;<strong>13. April 1871<\/strong>&nbsp;in Marienberg (Westerwald) geboren. Bereits im Jahr 1878 kam er nach Biedenkopf, wo er die Schule besuchte und anschlie\u00dfend seine Ausbildung absolvierte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach Abschluss seiner Ausbildung verlie\u00df er seine Wahlheimat zun\u00e4chst und arbeitete unter anderem in&nbsp;<strong>Frankfurt am Main<\/strong>&nbsp;sowie in&nbsp;<strong>Ch\u00e2teau-Salins (Lothringen)<\/strong>. Im Jahr 1916 kehrte er schlie\u00dflich ins Hinterland zur\u00fcck und war dort bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1933 als Postbeamter t\u00e4tig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben seinem Beruf galt sein besonderes Interesse der Geschichte der Stadt und des ehemaligen Kreises Biedenkopf. Er entwickelte sich zu einem der besten Kenner der regionalen Geschichte und engagierte sich neben dem OHGV Biedenkopf auch intensiv f\u00fcr die Archivierung und Aufarbeitung historischer Unterlagen. Seit der Gr\u00fcndung des&nbsp;<strong>Hinterl\u00e4nder Geschichtsvereins<\/strong>&nbsp;im Jahr 1907 war Reinhold Fuhr dessen Mitglied. Im Jahr 1930 \u00fcbernahm er dort das Amt des Schriftf\u00fchrers.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als langj\u00e4hriger Wanderwart des OHGV Biedenkopf und zeitweise dessen 1. Vorsitzender pr\u00e4gte Reinhold Fuhr das Wanderwesen im Hinterland \u00fcber viele Jahrzehnte. Er pflegte die Wanderwege rund um Biedenkopf, markierte zahlreiche Strecken und f\u00fchrte unz\u00e4hlige Wanderfreunde durch die heimischen W\u00e4lder und Berge.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am&nbsp;<strong>13. April 1951<\/strong>&nbsp;vollendete Reinhold Fuhr sein 80. Lebensjahr. Aus diesem Anlass bereitete ihm der OHGV Biedenkopf eine besondere Ehrung. Was lag n\u00e4her, als einen Wanderweg nach dem Mann zu benennen, der sich mehr als f\u00fcnf Jahrzehnte lang mit gro\u00dfem Engagement f\u00fcr die Deutsche Wanderbewegung eingesetzt hatte?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der heutige&nbsp;<strong>Reinhold-Fuhr-Weg<\/strong>&nbsp;war bereits damals ein beliebter Rundwanderweg rund um Biedenkopf und eignete sich daher in besonderer Weise f\u00fcr diese Auszeichnung. Die Mitglieder und Wanderfreunde des OHGV Biedenkopf \u00fcbernahmen die Markierung des Weges in Eigenleistung und zeichneten die rund&nbsp;<strong>30,7 Kilometer<\/strong>&nbsp;lange Strecke eigenh\u00e4ndig aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Reinhold Fuhr verstarb am&nbsp;<strong>16. August 1953<\/strong>&nbsp;im Alter von 82 Jahren in Biedenkopf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der&nbsp;<strong>Reinhold-Fuhr-Weg<\/strong>&nbsp;hat eine Gesamtl\u00e4nge von&nbsp;<strong>30,7 Kilometern<\/strong>&nbsp;und ist mit einem wei\u00dfen&nbsp;<strong>\u201eF\u201c<\/strong>&nbsp;als Wegzeichen markiert. Er f\u00fchrt Wanderer auf einem abwechslungsreichen Rundweg einmal um die Stadt Biedenkopf. Heute verlaufen einige Abschnitte des Weges durch das Stadtgebiet, was zur Zeit seiner Entstehung noch anders war. Um den Rundwanderweg auch f\u00fcr Spazierg\u00e4nger attraktiv zu gestalten, wurde er bereits damals in&nbsp;<strong>f\u00fcnf Teilstrecken<\/strong>&nbsp;untergliedert. Die einzelnen Abschnitte sind zwischen&nbsp;<strong>6,7 und 11,7 Kilometern<\/strong>&nbsp;lang. Alle Touren k\u00f6nnen bequem am Marktplatz in Biedenkopf begonnen werden und f\u00fchren auch wieder dorthin zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/ohgv-biedenkopf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/WhatsApp-Image-2026-07-20-at-12.05.46-1-768x1024-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/ohgv-biedenkopf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/WhatsApp-Image-2026-07-20-at-12.05.46-1-768x1024-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-379\" style=\"width:271px;height:auto\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Zuletzt f\u00fchrte Steffen Unkel am 22. Juni 2025 eine Gruppe \u00fcber den gesamten Reinhold-Fuhr-Weg.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beschreibung des Rundwanderweges<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/ohgv-biedenkopf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/f04-1024x979-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"979\" src=\"https:\/\/ohgv-biedenkopf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/f04-1024x979-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-377\" style=\"aspect-ratio:1.0459849004804394;width:457px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/ohgv-biedenkopf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/f04-1024x979-1.jpg 1024w, https:\/\/ohgv-biedenkopf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/f04-1024x979-1-300x287.jpg 300w, https:\/\/ohgv-biedenkopf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/f04-1024x979-1-768x734.jpg 768w, https:\/\/ohgv-biedenkopf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/f04-1024x979-1-13x12.jpg 13w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Aus unserem 1996 herausgegebener Flyer in 1. Auflage.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Start\/Ziel: Marktplatz Biedenkopf. Wir gehen in s\u00fcdlicher Richtung durch die Bachgrundstra\u00dfe und \u00fcber die Unterm\u00fchlsbr\u00fccke. Dahinter links abbiegen und der Lindenstra\u00dfe folgen. Vom Fu\u00df des Altenberges (Aulrain) steigt der Weg an bis zum Austritt auf freies Feld; dort halblinks abw\u00e4rts \u00fcber den Martinsbach gehen und den Feldweg nach rechts einschlagen. Am Thalenberg biegt der \u201eF\u201c-Weg rechts ansteigend ab und folgt dann nach rechts dem Martinsbachtal, am Waldplatz der M\u00e4nnergesellschaft \u201eHewwe un Drewwe\u201c vorbei bis zum Wasser-Tretbecken. Dort biegt er auf den Natur-\/Kulturlehrpfad nach rechts ab und wir erreichen den Markusbrunnen mit Schutzh\u00fctte. Unterhalb der Schutzh\u00fctte gehen wir weiter und folgen und sofort dem Weg links zum oberen Altenbergweg bergan. Von dort gehen wir nach rechts auf der Stadtseite bis zum Himmelborn (Kuhl-Eiche). (F\u00fcr Etappenwanderer: Von hier ist ein bequemer Abstieg zur Stadt m\u00f6glich) Wir nehmen den Weg Richtung Ludwigsh\u00fctte, der nahezu ohne Steigung um den Hachenberg f\u00fchrt, gehen oberhalb des Altenbachtals durch, umrunden die Aufspringe und leicht abw\u00e4rts den Ro\u00dfberg. Der Reinhold-Fuhr-Weg macht hier einen kurzen links-rechts- Knick und wir erreichen den Zollstock, eine Waldkreuzung. Weiter geht es halbrechts leicht ansteigend ca. 100 m, bis der Weg nach rechts ins Tal f\u00fchrt und wir am Waldplatz der M\u00e4nnergesellschaft Ludwigsh\u00fctte in das freie Feld kommen. Von dort erreichen wir bergab nach links gehend Ludwigsh\u00fctte. Wir \u00fcberqueren die Lahnbr\u00fccke und gehen nach rechts Richtung Kreisverkehr (B 253). (Hier ist etwa die halbe Wanderstrecke des Reinhold-Fuhr-Wegs erreicht und eine R\u00fcckkehr zur Stadt m\u00f6glich) Ein kurzes St\u00fcck gehen wir die B 253 in Richtung Frankenberg bis zum L\u00f6schteich, dort rechts unterhalb am Teich vorbei. Vor dem Berg schwenkt der Weg nach rechts, um nach ca. 30 m links- rechts als steil aufsteigender Pfad weiterzuf\u00fchren. Wir steigen \u00fcber den n\u00e4chsten Waldweg und folgen dem Pfad aufw\u00e4rts. Oben umrunden wir die Pinnhecke in Richtung Biedenkopf und folgen dem Weg immer mit Blick auf die Stadt, an den Waldpl\u00e4tzen der M\u00e4nnergesellschaft Oberstadt und Hasenlauf vorbei, bis zur Goldkiste mit ihrer Schutzh\u00fctte. (Hier ist ein Abstieg durch das Kottenbachtal zur Stadt m\u00f6glich) Wir steigen nach halbrechts aufw\u00e4rts am Steckelnberg vorbei bis zum Hassenroth auf. Ebenerdig geht es nach rechts weiter, nach einer scharfen Rechtskurve kommt eine Kreuzung (P\u00e4rners Triesch), die wir \u00fcberschreiten. Der Weg f\u00fchrt zum Heiligenberg aufsteigend und weiter abw\u00e4rts zum Homb\u00fcgel und Eschenberg. Wir umrunden nach rechts gehend, etwa auf gleicher H\u00f6he, den Eschenberg mit seinem herrlichen Ausblick auf das Landgrafenschloss, die westliche Stadt und die umgebende Landschaft. Dann geht es abw\u00e4rts zur Stadt. Beim Austritt aus dem Wald erwartet uns eine sch\u00f6ne Aussicht mit B\u00e4nken und einer Schutzh\u00fctte. Wir folgen dem Weg abw\u00e4rts und biegen links ab auf die Stra\u00dfe \u201eAm Eschenberg\u201c in Richtung Radek\u00f6ppel \/ Dexbacher Stra\u00dfe. Nach ca. 700 m biegen wir rechts ab und steigen steil den Leisek\u00f6ppel hinauf, am Birkenborn vorbei zur n\u00e4chsten Kreuzung. Hier biegen wir rechts ab, halten uns dann links Richtung Lippershardt. Kurz vor dem Waldplatz der M\u00e4nnergesellschaft Hospitalstra\u00dfe geht es links abw\u00e4rts. Oberhalb des Flie\u00dfbachs und der Wolfskaute f\u00fchrt uns der Weg am Waldrand mit Talsicht zum Parkplatz am Roten Stein. Nach rechts abw\u00e4rts gehen wir an der Mushecke vorbei, die Hospitalstra\u00dfe entlang und erreichen den Marktplatz. (Text: Aus der Wanderank\u00fcndigung von Steffen Unkel. Original Text vom Vorstand des OHGV Biedenkopf)<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/ohgv-biedenkopf.de\/en\/ueber\/\">Zur\u00fcck<\/a><\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reinhold Fuhr Reinhold Fuhr wurde am&nbsp;13. April 1871&nbsp;in Marienberg (Westerwald) geboren. Bereits im Jahr 1878 kam er nach Biedenkopf, wo er die Schule besuchte und anschlie\u00dfend seine Ausbildung absolvierte. 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